Ein Sieb je Druckfarbe.
Eine Schablone legt fest, an welchen Stellen Farbe durch das Gewebe gelangt. Ein Rakel überträgt die Farbe auf das Werkstück. Bei mehreren Farben werden die Druckgänge aufeinander abgestimmt.
Die Form des Gegenstands setzt Grenzen: Wölbungen, Vertiefungen und die erreichbare Druckfläche müssen vorab geprüft werden. Schicken Sie bei vorhandenen Teilen ein Foto mit Maßen; für die Beurteilung der Haftung kann ein Muster nötig sein.
Was das Siebdruckverfahren für Ihren Auftrag bedeutet
Beim Siebdruck wird Farbe durch die offenen Bereiche einer Schablone auf das Material übertragen. Für Kunden sind vor allem drei Punkte wichtig: die Anzahl der Farben, die nutzbare Druckfläche und die Wiederholung des Motivs. Diese Angaben bestimmen wesentlich, wie die Vorbereitung eingeordnet werden kann.
Farben und Druckpositionen getrennt zählen
Ein zweifarbiges Motiv auf einer Fläche ist anders zu planen als dasselbe Motiv an zwei Stellen eines Gegenstands. Geben Sie deshalb sowohl die Motivfarben als auch jede Druckposition an. Wenn verschiedene Artikel das gleiche Zeichen erhalten sollen, nennen Sie deren Unterschiede. Eine gemeinsame Grafik bedeutet nicht automatisch, dass Form, Auflage und Einrichtung für sämtliche Teile identisch sind.
Der Gegenstand begrenzt die Druckfläche
Erhebungen, Vertiefungen und Wölbungen können die zugängliche Fläche beeinflussen. Fotografieren Sie vorhandene Teile von mehreren Seiten und markieren Sie den gewünschten Druckbereich mit Maßen. Beschreiben Sie auch, ob die Teile bereits lackiert oder beschichtet sind. Bei unklarer Form oder Haftung kann ein Originalmuster nötig sein; die reine Materialbezeichnung beantwortet diese Fragen nicht.
Wie eine Serie sinnvoll beschrieben wird
Trennen Sie Gesamtmenge, Menge je Artikel und Menge je Motivversion. Beispielsweise sind hundert identische Teile mit einem Logo anders einzuordnen als zehn Motive auf jeweils zehn unterschiedlichen Teilen. Nennen Sie außerdem, ob alle Stücke gemeinsam oder in abgestimmten Teilmengen benötigt werden. Daraus darf noch keine pauschale Wirtschaftlichkeitsgrenze abgeleitet werden; der konkrete Aufbau entscheidet.
Vorbereitung und Ergebnis gemeinsam prüfen
Stimmen Sie Endformat, Farben und Druckstellen ab, bevor die Produktion freigegeben wird. Wenn die exakte Farbwirkung wichtig ist, sprechen Sie geeignete Referenzen oder ein Muster an. Ein Bildschirm zeigt weder die Oberfläche des Werkstücks noch den tatsächlichen Farbauftrag zuverlässig. Die Prüfung einer Gestaltungsansicht und die Beurteilung eines materiellen Musters erfüllen daher unterschiedliche Aufgaben.