Motiv vorbereiten, anschließend übertragen.
Beim Plastisoltransfer entsteht das Druckmotiv zunächst auf einem Träger. Eine geeignete Transferpresse überträgt es auf das Kleidungsstück. Das ist ein anderes Verfahren als digitaler Direktdruck.
Textil prüfen
Faserzusammensetzung, Beschichtung und Wärmeempfindlichkeit entscheiden darüber, ob die Übertragung geeignet ist.
Auflage planen
Sagen Sie, ob alle Teile gemeinsam oder in Teilmengen benötigt werden. Eine spätere Anwendung und mögliche Lagerung der Transfers müssen konkret abgestimmt werden.
Motiv abstimmen
Größe, Farben und Position gehören vor der Produktion festgelegt. Nicht jede spätere Größenänderung lässt sich mit demselben Transfer abdecken.
Transfers nach Motiv und Verwendung planen
Beim Plastisoltransfer werden Herstellung des Motivs und Übertragung auf das Kleidungsstück getrennt betrachtet. Für Sie ist entscheidend, welche Textilien bedruckt werden sollen, ob alle Teile gleichzeitig benötigt werden und ob spätere Teilmengen bereits feststehen. Daraus ergibt sich die sinnvolle Planung des Auftrags.
Eine Transfergröße passt nicht zu jeder Position
Ein Rückenmotiv und ein kleines Brustlogo benötigen unterschiedliche Abmessungen. Auch Kindergrößen, Taschen oder schmale Ärmel können andere Formate erfordern. Legen Sie deshalb jede Motivgröße und Position getrennt fest. Ein bereits vorbereitetes Transfermotiv lässt sich später nicht einfach wie eine Bildschirmgrafik beliebig verkleinern. Nennen Sie geplante Varianten schon bei der Anfrage, auch wenn deren Stückzahl noch offen ist.
Textilien nicht nur nach Farbe auswählen
Übermitteln Sie Materialzusammensetzung, Artikelbezeichnung und bekannte Beschichtungen. Wärmeempfindlichkeit und die erreichbare Pressfläche spielen bei der Übertragung eine Rolle. Nähte, Reißverschlüsse und stark unebene Stellen können die Platzierung begrenzen. Wenn verschiedene Modelle gleich aussehen sollen, müssen diese trotzdem einzeln beurteilt werden. Die Freigabe eines Shirts bedeutet nicht automatisch die Freigabe einer Jacke aus anderem Material.
Teilmengen und Nachbestellungen besprechen
Nennen Sie die jetzt benötigte Menge und die voraussichtliche spätere Verwendung. Klären Sie, ob weitere Übertragungen sinnvoll vorgesehen werden können und welche Lagerbedingungen oder zeitlichen Grenzen dafür gelten. Eine langfristige Lagerfähigkeit oder unveränderte Nachlieferbarkeit wird nicht allein durch die Wahl des Verfahrens zugesichert. Halten Sie Artikel, Motivversion und Freigabe fest, damit spätere Anfragen eindeutig zugeordnet werden können.
Direktdruck oder Transfer?
Wenn Sie das Verfahren noch nicht festlegen möchten, beschreiben Sie das gewünschte Ergebnis. Für die Auswahl sind Anzahl, Motivaufbau und Textil wichtiger als ein technischer Wunschbegriff. Teilen Sie außerdem mit, ob eine einzelne zusammenhängende Fläche oder mehrere getrennte Elemente vorgesehen sind. So lässt sich der Transfer mit den anderen Textildruckverfahren für genau diesen Auftrag vergleichen.