Stick und Strass: Motiv vorbereiten
Vier Angaben sparen Rückfragen.
- VorlageOriginaldatei oder eine möglichst klare Ansicht des Motivs. Nennen Sie vorhandene Farbreferenzen und unverzichtbare Details.
- EndgrößeGewünschte Breite in Zentimetern und die Position am Kleidungsstück. Kleine Logos brauchen häufig eine eigene Umsetzung.
- Kleidung & MengeArtikel, Material, Farben und Anzahl je Variante. Bei mitgebrachten Textilien vorab die Veredelbarkeit abstimmen.
- Pflege & NutzungGeben Sie gewerbliche Reinigung, häufige Wäsche oder besondere Hygienevorgaben ausdrücklich an. Diese Anforderungen sind keine automatische Eigenschaft jeder Stickerei.
Motiv, Artikel und Varianten eindeutig beschreiben
Eine vollständige Anfrage verbindet die Grafik mit dem späteren Kleidungsstück. Sie müssen nicht selbst eine Stickdatei oder eine Steinvorlage erzeugen. Eine gute Originalgrafik, klare Maße und eine nachvollziehbare Stückliste sind für den Einstieg hilfreicher als eine ungeprüfte technische Konvertierung.
Die Vorlage richtig kennzeichnen
Senden Sie die bestmögliche Originaldatei und nennen Sie die Version, die umgesetzt werden soll. Wenn nur ein Foto vorhanden ist, erklären Sie, welche Elemente daraus übernommen werden sollen. Schatten, Falten oder Perspektive eines fotografierten Logos gehören nicht automatisch zum Motiv. Kennzeichnen Sie verbindliche Farben und erlaubte Vereinfachungen getrennt, damit die gestalterischen Grenzen eindeutig sind.
Position und Größe gemeinsam angeben
Eine Angabe wie „links auf die Brust“ reicht für die Motivgröße nicht aus. Ergänzen Sie die Breite in Zentimetern und eine Ansicht des Kleidungsstücks mit markierter Stelle. Bei Caps, Ärmeln oder Taschen kann die technisch nutzbare Fläche kleiner sein als die sichtbare Fläche. Wenn mehrere Artikel bestellt werden, listen Sie die gewünschte Position für jeden Artikel separat auf.
Was in die Stückliste gehört
Ordnen Sie Artikel, Textilfarbe, Größe, Menge und Motivvariante einander zu. Bei individuellen Namen ist eine überprüfte Liste wichtig. Teilen Sie mit, ob Sie die Kleidung bereits besitzen oder erst beschaffen möchten. Eine Vorabprüfung ist besonders bei fremd beschaffter Ware sinnvoll; die Eignung lässt sich nicht allein aus einer Produktbezeichnung oder einem niedrigen Einkaufspreis ableiten.
Vor der Freigabe noch einmal kontrollieren
Lesen Sie Namen und Zusätze unabhängig von der Grafikansicht gegen. Prüfen Sie Motivgröße, Farbzuordnung und Stückzahlen sowie die Anforderungen an Reinigung und Nutzung. Speichern Sie die endgültige Zusammenstellung mit einer eindeutigen Versionsbezeichnung. Für Nachbestellungen erleichtert das die Zuordnung und verhindert, dass ein älterer Entwurf oder eine vorläufige Liste erneut verwendet wird.