Fotos und Maße machen den Unterschied.
- Fläche & UmgebungBreite, Höhe und Fotos aus der Nähe sowie aus typischer Betrachtungsentfernung. Teilen Sie Glasfelder, Rahmen, Fugen und Hindernisse mit.
- InhaltLogo, endgültige Schreibweise, Öffnungs- oder Zugangshinweise und gewünschte Sprachen. Veränderliche Angaben sollten sich später gezielt austauschen lassen.
- EinsatzdauerDauerhafte Kennzeichnung oder zeitlich begrenzte Aktion? Eine spätere Entfernung und empfindliche Untergründe schon bei der Materialwahl ansprechen.
- MontagebedingungenInnen oder außen, Höhe, Erreichbarkeit und vorhandene Altbeschriftung. Notwendige Freigaben und den gewünschten Fertigstellungstermin nennen.
Eine Fläche so dokumentieren, dass sie beurteilt werden kann
Für eine Objektbeschriftung sind Maße und Fotos gemeinsam nötig. Die Maße zeigen den verfügbaren Raum, die Fotos zeigen Umgebung, Unterteilungen und Zugänglichkeit. Ergänzen Sie die endgültigen Texte und die gewünschte Wirkung, damit technische und gestalterische Fragen zusammen geklärt werden können.
Maße eindeutig zuordnen
Notieren Sie Breite und Höhe für jede einzelne Fläche und geben Sie die Einheit an. Nummerieren Sie Ihre Fotos und verwenden Sie dieselben Bezeichnungen in der Maßliste. Unterscheiden Sie das gesamte Fenster von der tatsächlich nutzbaren Glasfläche. Rahmen, Dichtungen, Griffe und Fugen sollten erkennbar sein. Eine Skizze mit zugeordneten Maßen ist oft hilfreicher als viele unbeschriftete Detailbilder.
Texte an einer Stelle sammeln
Erstellen Sie eine endgültige Liste mit Firmenname, Raumbezeichnungen, Öffnungszeiten und weiteren Angaben. Bei mehrsprachigen Beschriftungen sollten alle Sprachfassungen geprüft vorliegen. Markieren Sie veränderliche Angaben, etwa Ansprechpartner oder saisonale Öffnungszeiten. So lässt sich besprechen, ob diese getrennt gestaltet werden sollten. Ein Foto eines alten Schilds kann als Referenz dienen, sollte aber nicht ungeprüft die neue Textquelle sein.
Montagebedingungen nicht erst am Termin klären
Nennen Sie Montagehöhe, Erreichbarkeit, vorhandene Altbeschriftung und mögliche Einschränkungen während des Betriebs. Teilen Sie mit, ob Fläche und Zugang zum vorgesehenen Zeitpunkt frei sind. Bei gemeinschaftlich genutzten oder gemieteten Flächen sollten Zuständigkeiten und Freigaben bekannt sein. Eine geplante Eröffnung ist ein wichtiges Datum, ersetzt jedoch keine abgestimmte Terminbestätigung.
Freigabe und spätere Änderungen dokumentieren
Kontrollieren Sie die Gestaltung anhand der zugeordneten Flächenbezeichnungen. Prüfen Sie Schreibweisen, Lesereihenfolge und Kontaktangaben. Bewahren Sie die freigegebene Fassung samt Maßliste auf. Für spätere Änderungen hilft das bei der Zuordnung; neu gestrichene Wände, andere Scheiben oder geänderte Einbausituationen müssen trotzdem erneut beschrieben werden.